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Warum ich schreibe......

Weil ich beim Schreiben in meiner höchsten Freude bin. Beim Schreiben und beim Fotografieren. Ich schreibe nicht um damit Geld zu verdienen und ich schreibe nicht um Andere zu belehren. Ich schreibe weil ich meine Gedanken teilen möchte. Ich schreibe über Dinge und Menschen, die mir auf meinem Weg durch's Leben begegnet sind, die mich geformt und beeindruckt haben. Für diejenigen Leser für die das, was ich zu sagen habe und fotografiere wertvoll ist, gibt es in der Fußzeile meinen PayPal-Link. 

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Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Auch Hoffnung kann weh tun

Ich habe keine Hoffnung,

ich habe keine Angst,

ich bin frei!

Schon so lange fasziniert mich der Satz von Nikos Kazantzakis:

Als ich ihn das erste Mal auf einem T-Shirt gedruckt las, fuhr mir seine Erkenntnis mitten ins Herz. Doch haderte ich immer mit dem Begriff „Hoffnung“. Warum sollte es erstrebenswert sein, die Hoffnung loszulassen? Das Wort „Hoffnung“ ist doch positiv besetzt: Hoffnung ist wie ein Lichtschein in dunklen Zeiten, ein Versprechen des Lebens, dass am Ende doch immer alles wieder gut wird.

Ich habe dann das Wort Hoffnung gedanklich oft durch das Wort „Erwartung“ ersetzt. Wenn da keine Erwartung ist, kann diese auch nicht enttäuscht werden.

Warum sagt er ausdrücklich „Hoffnung“?

Die Hoffnung kann auch wie ein Pflaster sein um die offene Wunde nicht mehr zu spüren. Andere Menschen, die trösten wollen, sagen dann Sätze wie: „Das wird schon wieder“ oder „Alles wird gut!“ Komisch, darauf habe ich schon immer mit Aggressivität reagiert.

Heute habe ich zum allerersten Mal gespürt, dass Hoffnung auch weh tun kann.

Ich habe einen Menschen getroffen, der äußerlich ein ganz anderes Leben führt als ich. Aber da ist etwas, ein Hauch einer Ahnung, dass er ähnlich fühlt wie ich. Aber das ist nur meine Wahrnehmung, meine Wahrheit.

Und da ist eine Hoffnung: Dass da jemand sein könnte, der mir in meinem innersten Kern begegnen könnte.

Bislang ist es nur diese Hoffnung und eine riesengroße Sehnsucht, dass sie sich erfüllen möge. Und genau diese Hoffnung macht mich unfrei. Denn alles was ich sage und denke überprüfe ich an dem Maßstab ob sich dadurch die Hoffnung erfüllen kann. Ich versuche zu lenken und zu kontrollieren, keinen Fehler zu machen.

Auch die Hoffnung loslassen! Das möchte ich. Denn erst dann bin ich in der Lage zu sagen: komme das was da kommen soll! Ich lasse das Leben sich ereignen. Denn es gibt kein festgelegtes Ziel, kein gelobtes Land in dem ich unbedingt ankommen will. Keinen „Seelenpartner“.

Eine schwere Übung, die Hoffnung loszulassen, aber vielleicht verschwindet sie auch heimlich still und leise, wie die Angst, die ich auf wundersame Weise schon verloren habe.  

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