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Warum ich schreibe......

Weil ich beim Schreiben in meiner höchsten Freude bin. Beim Schreiben und beim Fotografieren. Ich schreibe nicht um damit Geld zu verdienen und ich schreibe nicht um Andere zu belehren. Ich schreibe weil ich meine Gedanken teilen möchte. Ich schreibe über Dinge und Menschen, die mir auf meinem Weg durch's Leben begegnet sind, die mich geformt und beeindruckt haben. Für diejenigen Leser für die das, was ich zu sagen habe und fotografiere wertvoll ist, gibt es in der Fußzeile meinen PayPal-Link. 

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Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Momentaufnahme: glücklich!

 

Gestern bin ich von Chania nach Wien geflogen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen reibungslosen und angstfreien Flug hatte.

Aber ich habe trotzdem  auch jede Nacht einen Alptraum, er ist nicht fassbar. Ich schrecke hoch mit Herzklopfen und weiß mit 100%  Sicherheit, dass ich etwas vergessen habe in Chania, was ich unbedingt abholen muss, weil ich sonst nicht fliegen kann. Den Traum habe ich seit einigen Nächten.

Diesen Traum in abgewandelter Form habe ich immer wieder in Zeiten,  in denen eine Entscheidung ansteht. Habe ich mich dann entschieden,  geht dieser Traum wieder für einige Monate.

In mir hat sich alles gesträubt Kreta zu verlassen, Paleochora zu verlassen. Den Ort an dem ich einfach so sein kann wie ich bin, an dem ich mich nicht getrieben fühle von diesem: Du musst, Du solltest, Du kannst doch nicht einfach….Doch ich kann!

Und wie alles geklappt hat gestern! Wie am Schnürchen.  Ich wollte insbesondere deswegen nicht weg, weil ich von den Wetterverhältnissen in Wien  gelesen hatte, Minusgrade erneut Schnee und ich hatte das Gefühl, dass ich mit Sicherheit erfrieren werde.  Ich sah mich mit meinen riesigen Koffern stranden in zugigen U-Bahnhöfen.

Ok, es war kalt, als ich ankam, aber auch irgendwie erfrischend und in den Räumen warm geheizt und alles war nicht das Drama, das ich mir ausgemalt hatte.  Was ich organisieren konnte habe ich organisiert, ich habe es mir gegönnt mich und mein Gepäck chauffieren zu lassen.  Nein – ich habe es mir nicht nur gegönnt, ich habe es mir erlaubt!

Und den Rest habe ich den Menschen anvertraut, die das was sie tun richtig gut können: ein Flugzeug steuern, Taxi fahren, mich sicher von A nach B bringen und mir ein warmes und sauberes Hotelzimmer bereiten. Und das war gut so, ich habe mich dem Leben anvertraut.

Mein erster Blick aus dem Fenster heute morgen: leichter Schneefall, Autos wie von Staubzucker bedeckt.

Und jetzt bin ich glücklich – grundlos glücklich? Nein, ich bin glücklich weil ich merke, dass ich ankomme, immer ein Stückchen näher dahin, so zu leben wie ich leben möchte. Einfach alles auszuprobieren was ich will, wie ich leben kann, was und wo ich arbeiten möchte, wann ich mich frei fühle und wann nicht. Und ich bekomme so langsam, ganz langsam eine Ahnung davon, dass mein Gefühl  nicht von einem bestimmten Ort abhängt, sondern davon wie sehr ich in mir zu Hause bin. Aber das ist noch ein Stückchen Weg.

Auch Wien möchte ich ausprobieren. Wie es sich anfühlt jetzt hier zu sein.  Wien ist die Stadt in der ich die bisher glücklichste Zeit in meinem Leben verbracht habe. Aber das war in der Vergangenheit und wabert als Traumvorstellung immer noch durch meine Gedanken.  Aber ich stelle fest, dass ich die Stadt ganz anders wahrnehme als damals und dass auch ich mich verändert habe.  

Und dafür bin ich dankbar. Das sehen zu können.

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