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Warum ich schreibe......

Weil ich beim Schreiben in meiner höchsten Freude bin. Beim Schreiben und beim Fotografieren. Ich schreibe nicht um damit Geld zu verdienen und ich schreibe nicht um Andere zu belehren. Ich schreibe weil ich meine Gedanken teilen möchte. Ich schreibe über Dinge und Menschen, die mir auf meinem Weg durch's Leben begegnet sind, die mich geformt und beeindruckt haben. Für diejenigen Leser für die das, was ich zu sagen habe und fotografiere wertvoll ist, gibt es in der Fußzeile meinen PayPal-Link. 

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Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Sway with me

Like a flower bending in the breeze 
Bend with me, sway with ease 
When we dance you have a way with me 
Stay with me, sway with me…

Aus “Sway” von Michael Bouble.

Es gibt Tanzen und es gibt Tanzen.

Sway with me…..irgendwie hat die deutsche Sprache dafür kein Wort. So etwas wie: schwinge mit mir--- Es ist ein Teilen von Gefühlen, die zum Beispiel von einem Musikstück ausgelöst werden. Zwei Menschen sind im Gleichklang für einen kurzen Moment, ein Tanz, eine Umarmung, ein Kuss, ohne Gedanken, nur im selben Gefühl. Es ist so selten und es lässt sich nicht künstlich erzeugen, durch Planung eines romantischen Wochenendes oder eines Candle-Light Dinners. Die Momente kommen ungeplant und sie lassen sich auch nicht konservieren.

In meinen 48 Lebensjahren durfte ich es mit drei Menschen  erleben, über längere oder kürzere Zeiträume. Der längste hielt über 18 Jahre an. Nicht dass der Gleichklang ein Dauerzustand gewesen wäre, aber es gab in den Jahren keinen auch noch so kleinen Zweifel, dass diese Basis uns trägt.

Und dann verschwand diese Basis von einem Tag auf den anderen im Nichts. Zum ersten Mal konnte ich die Zeilen von Kästner verstehen: „die Liebe kam ihnen abhanden wie anderen Leuten  ein Stock oder Hut….“

Für mich stellt sich die Frage ob es möglich ist, dass dieser gefühlte Gleichklang manchmal nur einseitig ist. In das Herz des Anderen kann ich nicht schauen. Worte suggerieren und vielleicht hört man und fühlt man in diesen Momenten auch nur das was man hören will und kann.

Oft fühlt es sich auch an, als hätte der andere eine bewusste Handlung vollzogen um diese Verbindung zu kappen. Eine Straße zubetoniert. Sich selbst einbetoniert.

Ich weiß es nicht. Fassungslos bin ich noch immer.

 



Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier

und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Erich Kästner

 

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