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Warum ich schreibe......

Weil ich beim Schreiben in meiner höchsten Freude bin. Beim Schreiben und beim Fotografieren. Ich schreibe nicht um damit Geld zu verdienen und ich schreibe nicht um Andere zu belehren. Ich schreibe weil ich meine Gedanken teilen möchte. Ich schreibe über Dinge und Menschen, die mir auf meinem Weg durch's Leben begegnet sind, die mich geformt und beeindruckt haben. Für diejenigen Leser für die das, was ich zu sagen habe und fotografiere wertvoll ist, gibt es in der Fußzeile meinen PayPal-Link. 

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Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Großes Kino

Die Zeit kriecht bis September. Es ist Beides in mir, sowohl die Überzeugung, dass Horoskope Quatsch sind, als auch dass da was dran sein könnte. Ich habe es ja schließlich erlebt. Im Januar 2017 hatte ich mir von einem professionellen Astrologen ein Geburtshoroskop erstellen lassen. Zu dem Zeitpunkt war ich frisch verliebt, wollte hören, dass das Zukunft hat. Beruflich wollte ich weiterhin als Heilpraktikerin arbeiten, aber am liebsten auf einer griechischen Insel . 

Der Astrologe sprach von einem Berufswechsel, was ich mir zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht vorstellen wollte und konnte. Doch dann kam genau dieser Berufswechsel auf mich zu, durch die Hintertür sozusagen. Er kam als 450 Euro Job daher zum Geldverdienen und plötzlich war es das pure Glück diese Arbeit zu haben, es war wie Verliebtsein. Das war für mich so überzeugend, dass ich mir im Juni diesen Jahres wieder ein Horoskop machen ließ. Auch diesmal gab es bei mir Wunschdenken: ich hoffte, dass er mir sagt, dass eine Beziehung nicht in Sicht ist, vielleicht mal in zwei Jahren, so dass ich mich ausruhen kann und mich auf andere Dinge fokussieren kann, aber nein, er sprach von einem Sommer voller neuer Kontakte, Freundschaften, von Beziehungen, die sich dann ab September vertiefen würden. 

Noch zwei Wochen bis September. Was mache ich mit diesen zwei Wochen, die sich ziehen wie Kaugummi. Ich stelle es mir vor wie einen Kinobesuch: Ich stehe jetzt noch in der Warteschlange. Das macht nicht unbedingt Spaß, aber ich mache das Beste daraus. Manche Menschen gehen mir auf den Keks, weil sie zu laut sprechen, schlechtestenfalls  sich schon über die Handlung oder das Ende des Films unterhalten. Andere sind gut gelaunt und in Plauderlaune und es kommen ein paar nette Gespräche zustande. 

Im September geht die Vorstellung los. Wie immer kommt viel zu lange Werbung, das muss alles schneller gehen! Dann endlich beginnt der Film. Ich lehne mich zurück und schaue mir vorbehaltlos an, was da gespielt wird. Vielleicht packt es mich emotional und ich schwebe, bin voller Liebe, oder es ängstigt mich was ich sehe oder ich bin enttäuscht: schade für das Eintrittsgeld.

Irgendwann ist der Film zu Ende und ich verlasse das Kino, ich bin erfüllt, traurig, wütend, glücklich oder eine Mischung aus alldem.

Wenn ich real ins Kino gehe möchte ich immer möglichst wenig über den Film wissen. Vielleicht ist es ein Schauspieler, der mir gefällt oder ich habe Lust auf ein bestimmtes Genre.Und dann lasse ich mich gerne überraschen. 

Im echten Leben dagegen möchte ich immer gewappnet sein gegen Überraschungen. Warum eigentlich? Damit meine Reaktionen und Emotionen nicht außer Kontrolle geraten.

Doch zurück zur Astrologie: in dem genialen Buch von Jan Spiller "Astrologie und Seele" habe ich über die Bedeutung des Mondknotens in meinem Horoskop gelesen. Und es war wie ein Aha-Erlebnis: Ich treffe jemanden, der mir gefällt, äußerlich oder seine Ideen und Vorstellungen vom Leben oder er zeigt Interesse an mir und sofort drehe ich meinen eigenen romantischen Film, in dem er die Hauptrolle spielt. Ich halte mich gar nicht damit auf ihn kennenzulernen. Nein, er hat sich bitte genau in die Rolle zu fügen, die ich ihm gegeben habe. Wenn ich aber gleichzeitig Regisseurin und Zuschauerin bin, wie soll mich da jemals die Handlung eines Films überraschen und restlos begeistern, denn ich kenne ja schon die Handlung.

Ich stehe in der Schlange, freue mich, bin gespannt auf den Film, ich lehne mich zurück und beobachte, denn diesmal bin ich nicht die Regisseurin.

 

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