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Warum ich schreibe......

Weil ich beim Schreiben in meiner höchsten Freude bin. Beim Schreiben und beim Fotografieren. Ich schreibe nicht um damit Geld zu verdienen und ich schreibe nicht um Andere zu belehren. Ich schreibe weil ich meine Gedanken teilen möchte. Ich schreibe über Dinge und Menschen, die mir auf meinem Weg durch's Leben begegnet sind, die mich geformt und beeindruckt haben. Für diejenigen Leser für die das, was ich zu sagen habe und fotografiere wertvoll ist, gibt es in der Fußzeile meinen PayPal-Link. 

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Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Am Ende sind wir doch alle verletzliche Wesen

Am Ende sind wir alle verletzliche Wesen…..

egal, wie cool wir tun. Weil wir alle alte Wunden haben, die von Zeit zu Zeit berührt werden.

Ich hatte mich bei einem Online-Portal für mollige Menschen angemeldet (wieso gibt es dafür eigentlich kein anderes Wort? Die Synonyme anschmiegsam, weich und warm gefallen mir).

Zunächst eine Offenbarung. Plötzlich gab es da Männer, die mich hinreißend fanden, wunderschön und lebendig. Es wurde ein bisschen hin- und hergeschrieben, es gab ein Treffen. Komisch, dass wirklich nur ein Treffen wirklich zustande gekommen ist.

Das Treffen war nett, es gab keine Gesprächspausen, es gab süße Momente, doch schon bald hatte ich den Satz im Kopf: es wird keine Wiederholung geben. Ausgesprochen habe ich es nicht.

Nach dem Treffen schwebte ich für einen Tag, fand mich schön, weich und weiblich. Mein Chef konnte mich an dem Tag nicht nerven, alles Negative prallte an mir ab.

Wir schrieben uns noch drei Tage lang nette fürsorgliche Nachrichten: Guten Morgen, guten Abend, wie war Dein Tag…..und so weiter. Doch in Wirklichkeit hatten wir uns nichts mehr zu sagen. Dann riss die Kommunikation ganz ab. Bis er nach zwei Wochen wieder das Gespräch suchte. Ich ließ mich darauf ein. Zu stark war das Verlangen wieder schön gefunden zu werden mit diesem Körper gegen den ich mindestens 30 Jahre gekämpft hatte.

Heute hat er abgesagt, weil er sich vor zwei Tagen noch mal mit seiner Exfreundin getroffen hatte. Die Traurigkeit hat mich getroffen wie eine Bombe und ich habe es zugelassen und ich genieße es sogar. Und – der Fortschritt dabei- ich bin nicht wütend auf ihn und ich denke auch nicht das was früher sofort in meinem Kopf gewesen wäre, das Mantra von: ich bin zu fett ich bin zu häßlich, ja sogar ich schenke zu viel, erdrücke andere mit Besitzenwollen und Beschenkenwollen.

Es ist alles in Ordnung, ich kenne diese Traurigkeit, sie ist in mir schon lange und von solchen Situationen wird sie nur wieder aktiviert, zum Klingen gebracht. Durch Ablehnung, nicht gebraucht werden und durch falsch verstanden werden.

Und ich fühle sie, die Traurigkeit und ich hoffe, dass sie dadurch dass sie da sein darf irgendwann auch „ausgefühlt“ ist und dann gehen kann wie ein Gast, wie in dem schönen Gedicht von Rumi.

Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.
Jeden Morgen ein neuer Gast.
Freude, Depression und Niedertracht –
auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit
kommt als unverhoffter Besucher.
Begrüße und bewirte sie alle!
Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist
die gewaltsam Dein Haus
seiner Möbel entledigt
Selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll
vielleicht reinigt er Dich ja
für neue Wonnen
Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit-
begegne ihnen lachend an der Tür
und lade sie zu dir ein
Sei dankbar für jeden, der kommt
denn alle sind zu Deiner Führung geschickt worden
aus einer anderen Welt.


Rumi

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