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Warum ich schreibe......

Weil ich beim Schreiben in meiner höchsten Freude bin. Beim Schreiben und beim Fotografieren. Ich schreibe nicht um damit Geld zu verdienen und ich schreibe nicht um Andere zu belehren. Ich schreibe weil ich meine Gedanken teilen möchte. Ich schreibe über Dinge und Menschen, die mir auf meinem Weg durch's Leben begegnet sind, die mich geformt und beeindruckt haben. Für diejenigen Leser für die das, was ich zu sagen habe und fotografiere wertvoll ist, gibt es in der Fußzeile meinen PayPal-Link. 

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Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt.
Corona - From a distance

Lange gärt er schon in mir, verändert sich ständig, aber heute will er raus, mein Beitrag zu Corona. Ich mag das Wort Krise nicht, denn ich sehe es als Neubeginn, mit dem sich viele Menschen einverstanden erklären, weil sie spüren, dass jetzt die Chance da ist gemeinschaftlich eine Veränderung herbei zu führen. Ich wundere mich schon seit Anfang der Entwicklung über die Friedlichkeit, dass Plünderungen und Gewalt ausbleiben. Was nicht ausbleibt ist jedoch verbale Gewalt.

 

 Fast kommt es mir so vor, als sehnen sich manche Menschen und auch Medien eine Art Krieg herbei, sie säen Angst und Missgunst. Es reichen schon Schlagzeilen um ein ungutes Gefühl im Menschen zu kreieren. Bilder über Raben die in außergewöhnlich großen Scharen auftauchen, Schwalben, die apathisch auf dem Asphalt sitzen, Blaumeisen, die an einer mysteriösen Krankheit sterben. Das alles einfach mal in den Raum gestellt, suggeriert „der Untergang ist nahe“.

Viele sprechen auch in Kriegs-Terminologie, das Virus bekämpfen, es killen und wir fühlen uns wie im Krieg. Dies hörte ich in spanischen, italienischen und französischen Berichten, verständlicherweise nicht in deutschen Medien. Zu schlechte Erfahrungen mit Kriegen die wir nicht gewonnen haben.

 

Ich habe das große Privileg das ganze aus der Distanz betrachten zu können. Zunächst als kleine Panne, kam ich nicht mehr aus Griechenland raus. Aber im Nachhinein ist mir klar, dass ich es gar nicht wollte. Ich hatte das Gefühl, dass in Deutschland gerade ziemlich viele Menschen mit ihren Dämonen konfrontiert werden. Das Internet läuft heiß zu den Themen Zwangsimpfung, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Kontrolle durch die Staatsmacht usw. usw.

Ich beobachte gleichzeitig, dass hier in Griechenland wo die Auflagen noch strenger sind und die Menschen noch viel mehr auf eine funktionierende Wirtschaft angewiesen sind, Gelassenheit herrscht, ein Vertrauen, dass die Maßnahmen wichtig sind. Die Zahlen sprechen dafür und das verstärkt wiederum das Gefühl „an einem Strang zu ziehen“. Und dennoch schafft sich jeder seine kleinen persönlichen Freiheiten. Ohne lange Diskussion.

 

In Deutschland läuft man Gefahr mit so einer Haltung als „Schlafschaf“ bezeichnet zu werden. Ist ja auch klar: der Mensch erlernt seine Ängste aus dem was er oder seine Vorfahren in der Vergangenheit erlebt hatten. Und es gab alles schon mal in der deutschen Geschichte: Ausgangssperren, Einschränkung der Reisefreiheit, Meinungskontrolle, Zwang und Überwachung, Denunziantentum. Daher die aktuelle Angst. Der Mensch lebt entweder in der Vergangenheit oder malt sich die Zukunft schwarz. Alle die das nicht so empfinden werden diffamiert, was auch eine Möglichkeit ist andere Menschen klein zu machen, indem man sie einfach als dumm und naiv hinstellt. Das Virus selbst gesichtslos taugt nicht als Feindbild per se. Also müssen Stellvertreter her, die ja „offensichtlich“ völlig idiotisch und gefährlich agieren und mit den bösen Mächten unter einer Decke stecken. Politiker, Virologen und jetzt auch noch Bill Gates.

 

Ich persönlich sehe in dieser Situation eine riesengroße Chance, für das Einbringen eigener Ideen, die Chance darüber nachzudenken dass wir eine Welt sind. Das Virus zeigt uns auf, wie sinnvoll oder sinnlos Grenzen sind. Wir werden gezwungen Probleme zu sehen, die vorher schon bestanden haben, aber immer so verdammt weit weg waren und gut ignoriert werden konnten. Fast alle waren wir in diesen Belangen „Schlafschafe“ (Hungersnöte, häusliche Gewalt, Alkoholabusus, Menschenhandel, Kriminalität) 

Es wird einen Wandel geben, je länger das Geschehen dauert umso nachhaltiger. Und jeder einzelne hat es in der Hand für welchen Weg er sich entscheidet, welchen Wolf er füttert. Ich hoffe einfach WIR sind viele!!!

 

 

Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:

 “Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen.

 Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

 Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”

 Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

 Der alte Indianer schweigt eine Weile.

Dann sagt er: „Der, den du fütterst.“

 

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